Seit Mitte Februar läuft die Kampagne „Schluss mit Blockieren. Wien muss operieren!“, welche die Volkspartei Niederösterreich im Zuge der Debatte um die Behandlung niederösterreichischer Patientinnen und Patienten in Wiener Spitälern gestartet hat. Heute, am 23. März, erreicht diese Kampagne einen neuen Höhepunkt: Mit einer landesweiten Verteilaktion wird der Schulterschluss zwischen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern weiter verstärkt – auch im Bezirk Korneuburg beteiligten sich zahlreiche Funktionärinnen und Funktionäre.
VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner betont: „Mit unseren heutigen landesweiten Verteilaktionen machen wir klar: Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher halten zusammen. Jedes Jahr verzichtet Niederösterreich auf rund 500 Millionen Euro, um die Behandlung niederösterreichischer Patientinnen und Patienten in anderen Bundesländern sicherzustellen. Diese Regelung ist im Finanzausgleich klar festgehalten und von Bürgermeister Ludwig persönlich unterschrieben. Es ist also höchste Zeit, dass Herr Hacker seine aktuelle Blockadehaltung endlich aufgibt und auf den auf den Weg der Vernunft zurückfindet. Unsere Landsleute verdienen eine faire Behandlung – ohne Wenn und Aber!“
Auch LAbg. Christian Gepp und NR Andreas Minnich zeigen sich entschlossen: „Über 200.000 niederösterreichische Pendlerinnen und Pendler arbeiten in Wien und tragen wesentlich zum Wohlstand der Bundeshauptstadt bei. Allein aus dem Bezirk Korneuburg pendeln täglich 24.758 Beschäftigte nach Wien. Wer sie als Patienten zweiter Klasse behandelt, stellt dieses gelebte Miteinander einseitig infrage. Im Ganzen Bezirk wurde in den letzten Wochen bei diversen Verteilaktionen und Unterschriften-Aktionen auf diesen Missstand aufmerksam gemacht.
Die Gesundheit ist unser höchstes Gut - wenn Herr Hacker auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten unseres Bezirks Parteipolitik betreiben will, ist das schlicht und ergreifend herzlos. Wir stehen zusammen und werden nicht akzeptieren, dass unsere Landsleute in Wiener Spitälern schlechter gestellt werden.“
Nähere Informationen, weitere Zahlen und Fakten sowie die Möglichkeit, die Unterschriftenaktion zu unterstützen, sind unter www.gastpatienten.at zu finden.




