Wenn Sie sich die aktuelle politische Situation in Österreich anschauen: Verstehen Sie, dass immer mehr Menschen unzufrieden sind?
Mir ist schon bewusst, dass die Politik heutzutage keinen guten Ruf hat. Nur allzu oft höre ich auch selber: Da wird zu viel gestritten, da geht zu wenig weiter. Zugegeben, ich kann diese Kritik verstehen.
Sie sind ja eine der jüngsten Abgeordneten im Parlament. Wie gehen Sie mit dieser negativen Stimmung um, wie können Sie hier gegensteuern?
Indem ich mich ehrlich bemühe, mit den Menschen in der Region im Gespräch zu bleiben und ihre persönlichen Anliegen kennenzulernen – seien es die brisanten politischen Fragen unserer Zeit, die großen Themen für die Region oder auch nur kleine Angelegenheiten, die den Lebensraum des Einzelnen betreffen.
Sie laden die Menschen jetzt auf einen Kaffee ein. Was erwarten Sie sich von dieser Aktion?
Dass ich mit vielen Menschen in entspannter Atmosphäre plaudern kann und dadurch wichtige Impulse für meine politische Arbeit im Parlament bekomme. Denn schließlich geht Politik uns alle an, ist unser gemeinsamer Kaffee.
Danke für das Gespräch.
Himmelbauer: Zuhören, reden, Anliegen mitnehmen
Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer im Gespräch mit den Bezirksblättern
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